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Chronik des TV Ensen-Westhoven
Im Jahre 1907 beschlossen 17 Herren, in Ensen-Westhoven einen Sportverein ins Leben zu rufen. Deren bevorzugte Sportart war kurioserweise nicht das Turnen, sondern vielmehr das Fußballspiel. Leider herrschte zu dieser Zeit ein akuter Mangel an geeigneten Sportplätzen. Daher wurde der Entschluss gefasst, das runde Leder gegen Reckstange, Barren und Bock einzutauschen und sich fortan dem klassischen deutschen Turnen zuzuwenden.
Infolge der beiden Weltkriege erlebte der Verein zunächst mehr Tiefen als Höhen. So fand der Übungsbetrieb 1948 in improvisierten Räumen statt: im Saal einer Gaststätte und in einem Klassenraum der örtlichen Volksschule. Den bis dahin größten Aufschwung erlebte der TV Ensen-Westhoven in den 60er Jahren durch den Bau der Turnhallen an den Schulen Hohe Straße und Berliner Straße. Viele Gruppen mit Ausrichtung auf den Breiten- und Leistungssport wurden eingerichtet, in denen sich Kinder im Vorschulalter, Jugendliche und Erwachsene an turnerischen Bewegungen erfreuten.

Der Verein zeigte sich jedoch auch gegenüber anderen Sportarten aufgeschlossen. Eine Tischtennis- und eine Korfballabteilung ergänzen seit einigen Jahrzehnten die Angebotspalette des ursprünglich reinen Turnvereins. Als Höhepunkt ist die im Jahre 1978 einrichtete Tennisabteilung anzusehen. An der Oberstraße konnten 6 Tennisplätze errichtet werden, denen später der Bau eines schmucken Vereinshauses folgte. In diesem Gebäude befinden sich ein Gastronomiebereich, mehrere Versammlungsräume, die Geschäftsstelle sowie Umkleide- und Duschräume für die Tennisspieler. Dieses Gebäude, das "Herzstück" des Vereins, dient als Kommunikationszentrum für die Mitglieder aller 4 Abteilungen.

Mittlerweile nutzen 750 Mitglieder die Sportangebote im TV Ensen-Westhoven, unterstützt von tatkräftigen ehrenamtlichen Helfern. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, auch in Zukunft durch attraktive Übungsangebote und ein geselliges Miteinander einen festen Bestandteil im Vereinsleben des Doppelortes am Rhein zu bilden.